NEXT meldet mehr Vollpreisumsatz und eine höhere Vorsteuermarge. Für Pricing-Teams ist entscheidend, was die unternehmenseigene Vollpreiskennzahl tatsächlich umfasst.
NEXT veröffentlichte am 17. September seine Halbjahreszahlen 2026/27. Der Vollpreisumsatz stieg um 7,7 Prozent, der Umsatz einschließlich Markdown-Verkäufen um 8,9 Prozent. Der Gruppenumsatz einschließlich Tochtergesellschaften legte um 9,0 Prozent auf 3,540 Mrd. Pfund zu.
Vollpreiswachstum ist nicht gleich Preiserhöhung
Die Vollpreiskennzahl umfasst Artikel aus NEXT-Filialen und NEXT Online einschließlich Drittmarken sowie Zinserträge von NEXT Finance. Sale-Events, Clearance, Total-Platform-Provisionen und Umsätze von Tochtergesellschaften sind ausgeschlossen. Sie misst somit keine Veränderung des durchschnittlichen Artikelpreises.
Profitabilität wächst mit
NEXT beziffert den Gruppen-Vorsteuergewinn auf 569 Mio. Pfund, ein Plus von 10,5 Prozent. Die zugehörige Vorsteuermarge stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 16,1 Prozent. Diese Gruppenkennzahlen sind von den gesetzlichen Abschlusskennzahlen zu unterscheiden.
Takeaway: Vollpreisumsatz, Markdown-Umsatz und realisierte Stückpreise getrennt auswerten. Erst eine zusätzliche Mengen- und Mixanalyse zeigt, ob höhere Preise, mehr verkaufte Artikel oder ein anderes Sortiment das Wachstum erklären.
Quelle: NEXT: Half Year Results 2026/27, 17. September 2026. Die Handlungsempfehlungen sind redaktionelle Einordnungen, keine Aussagen des Unternehmens.